Die
Entstehung des Foulard`s,
wie
es die Geschichtsbücher der Adwa Luzern erzählen

Vor
langer Zeit als die Inkas noch in Südamerika herrschten und die Neue Welt noch
unentdeckt war, wurde einer der wichtigsten Meilenstein der Geschichte des
Foulards gesetzt.
Die
Inkas waren ein sehr erfinderisches Volk und sie entdeckten allerlei Dinge.
Eines Tages entwickelte ein grosser Forscher ein Streitwagen mit den viereckigen
Rädern. So reisten die hohen Inkas nur noch mit diesem Wagen, da dieser jedoch
allzu fest holperte, machte sich einer nach mühsamen Überlegungen ans Werk und
schliff die Kanten ab. Doch zur selben Zeit begab es sich, dass ein anderer aus
dem viereckigen Rad ein Dreieck machte.
Nun wurden die beiden Erfinder vors Volk gerufen, auf
dass das Volk die bessere Entdeckung gutheissen würde. Da der Erfinder des
Dreiecks nicht aus der Hauptstadt kam, sondern von weither reisen musste, warf
er sich das Steindreieck über seine Schultern und trug es zum Austragungsort.
Alle die ihn sahen Bewunderten ihn und somit wurde seine Erfindung als die grösste
modische Entwicklung des Inkareiches gewürdigt, während das Steinrad als
unbrauchbar verworfen wurde.
Das ganze Volk trug nun diese Steindreiecke auf dem Rücken,
doch mit der Zeit bekamen viele von ihnen starke Rückenschmerzen und somit
entwickelte eine alte Heilerin die Modeschöpfung weiter. Sie machte ein Tuch
aus dem Stein und da dies für die Modeindustrie leichter herstellbar war, verdrängte
es schnell das alte Steindreieck.
Per Zufall kamen in diesen Tagen gerade die Wikinger
aus dem hohen Norden Europas in Südamerika vorbei. Auf ihren Beutestreifzügen
entdeckten sie dann auch die Inkas und da deren Tuchdreieck der wertvollste
Schatz des Landes zu sein schien, raubten die Wikinger sofort eines und banden
es an ihren Schiffsmasten.
Auf ihren langen Reisen kamen die Wikinger
schliesslich nach Ägypten und die Ägypter bewunderten das neue Wappen an dem
Mast des Wikingerbootes. Auf Wunsch des Pharao holten die Ägypter sich das
Dreiecktuch und flohen in ihre kahle Wüste zurück.
Lange Zeit geriet es dort in Vergessenheit, bis eines
Tages ein junger Lehrling eines Tempelbauers erkannte das eine Spitze des Tuches
einen Rechten Winkel bildete und somit ging seinem Meister ein Licht auf. Die
schon lange geplanten Pyramiden der Ägypter konnten endlich gebaut werden.
Somit nahm der Ruhm Ägyptens in den umliegenden Ländern zu und viele grosse
Gelehrte reisten dorthin um die Weltwunder zu bewundern.
Unter ihnen war auch der grosse Grieche Pythagoras,
er wollte seine Forschung für die Kochkunst weiterbetreiben. Doch als er die Ägypter
bei der Pyramidenberechnung sah, schnappte er sich zum Ruhme Griechenlands das
Tuch und floh nach Athen zurück. Dort brütete er lange über dem Fetzen Stoff
bis ihn die Erleuchtung traf. Der Satz des Pythagoras war erfunden und er wurde
zu einem grossen Mathematiker.
Die Zeit verging und im Südeuropäischen Raum war
das Dreiecktuch normal geworden, da beschlossen die Griechen auch die wilden
Nordeuropäer zu gebildeten Menschen zu machen und zogen über den Gotthard zu
einem Staatsbesuch bei den Helvetiern.
Sie erreichten nach mühsamer Reise mit den Elefanten
unter ihrem Reiseleiter Hannibal von Karthago das schöne Urnerland. Die
Helvetier zogen ihnen in Ehrfurcht und grosser Angst entgegen, nur der tapfere
Wilhelm Tell trat ihnen mit Stolz gegenüber. Von diesem Mut beeindruckt
schenkten die Griechen Tell ein Dreiecktuch und zogen wieder zurück ins
griechische Heimatland.
Geschrieben von Miguel alias Miguel dem alten Luzerner Geschichtsschreiber.