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Programm: 27. - 28.08.05: Überleben in der Natur

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Diese Übung wird total vielfälltig, ist ja fast ein halbes Lager. War wir machen werden? Viel möchte ich noch nicht verraten, aber ihr werdes was erleben, was ihr noch nie in der ADWA erlebt habt. Glaubt ihr es mir nicht? Dann lasst euch überzeugen!!! Inzwischen ist die Übung vorbei. Und wie fandet Ihrs?

Zeit:15:15 - 11:45
Ort:Zürich HB, Gleiskopf 3
Leiter:Wächter: Piano Skalar; Jungwächter: Panda Pitschi
Kosten:20.- (für Zugticket und Unkosten)
Wertung:
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Anwesend:30 Anwesende => 56 Punkte. verteilte Punkte anzeigen
Kommentare:Total 3 Kommentare (letztes vom 29.08.2005 22:09)
Berichte:Der schöne Wasserfall

 

Bericht: Der schöne Wasserfall

Am morgen krähte der Hahn unseres Nachbarn und die Sonne schien mir wie immer frech ins Gesicht. Heute war ADWA angesagt und schon gestern hatte ich meine sieben Sachen( darunter Essiggurken ;) ) gepackt um bei einer ADWA-Übung, die ich mit grossen Erwartungen anging, dabeizusein.
Ich stand auf und bewegte mich ins Badezimmer, nahm mein Frühstück ein und schon kurz darauf befand ich mich in der S8 die mich geradewegs in
den HB beförderte.

Dort angekommen erwarteten mich wie immer gut gelaunte Leiter und zu meinem Erstaunen noch verhältnismässig wenige Kinder am Geiskopf 3. Ich hoffte durch sie weitere Infos über die Übung zu erhalten- ohne Erfolg die Leiter blieben stur, geheimnisvoll wie immer. Es stellte sich heraus, dass sich nicht wenige verspäteten und vermutlich zu spät aus dem Hause aufgebrochen waren.
Nun gut, nach ein wenig herumgetelefoniere und rumgerede, entschieden die Leiter, dass ein Teil mit dem Auto und der andere Teil (der, der zuspät gekommen war) mit dem Zug nachkommen sollte.
Ich fuhr mit dem Piano und ein paar Anderen in Richtung Wald ZH. Kaum an der Sihlpost vorbeigedüst nein gefahren nein beinahe im Schneckentempo vorangeschlichen, sahen wir den Grund für unser langsames Vorankommen - eine Türkendemonstration.
Beinahe hätte ich einen uralten Türkenwitz losgelassen, doch dies war gewiss mit den jungen auf der Rückbank, kein guter Zeitpunkt. Schliesslich waren die Türken vorbeigezogen und wir hatten gar bis an die 15 min verloren, weiter gings.

In einem Kaff in der Nähe von Wald stiegen wir aus und erwarteten dort bereits Leiterinnen. Als alle da waren, wurden die Wächter und Jungwächter getrennt und wir wurden in die Geheimnisse der ADWA-Technik Stichwort “Orientierung” eingeführt.
Eine Stunde später als auch allen klar war wie man zum 1000 mal den Kompass benutzt und wie welche Zeichen auf der Karte gedeutet werden müssen, wurden wir gefesselt und geknebelt an einen Unbekannten Ort gefahren. Dieser unbekannte Ort befand sich ca. 5-10 km vom unserem Lagerplatz entfernt und uns wurden eine Karte, Kompass, Notruf Natel ,ob noch mehr weiss ich nicht mehr in die Hand gedrückt mit der Nachricht, dass es in 45min Dessert gebe. Das war mal wieder eine gute Ausgangsposition und so machten wir uns zuerst schnell, dann immer langsamer in Richtung Lagerplatz.
Einigen Gruppenmitgliedern, die ich hier nicht erleutern will, machte dieser kleine Ausflug keine kleinen Schwierigkeiten, doch schließlich kamen wir alle am Ziel an.

Es gab Abendessen, nachdem wir uns alle sattgegessen hatten und ganz besonders ich voller Erwartungen steckte wurde das Nachtgeländespiel abgesagt, mit dem Vorwand es wären alle zu müde. Das fand ich nicht so toll begnügte mich mit dem Gedanken, dass ich Rücksicht zu nehmen habe.

Die Nacht verbrachten wir in einer Höhle vor der ein grosser Wasserfall rauschte, dies war der friedlichste Moment für mich an dieser ADWA Übung. Eingehüllt in meinen Schlafsack erwartete ich das Eindringen der Nacht und es wurde stockdunkel.

Am nächsten Morgen standen alle auf und es wurde zusammengepackt, wobei wir durch starken Regen behindert wurden. Schliesslich neigte sich auch diese ADWA- Übung dem Ende zu und ein paar Stunden später, über die es sich nicht zu berichten lohnt,
waren wir durch Leiter an den HB gefahren worden. Es war eine tolle Übung die mir zeigte, dass es sich lohnt in der ADWA zu sein - für jedermann.

Smash