SOLA Rückblick

SOLA 2020 // Carina Looser Grönroos // ADWA Aarau

 Andachten

Die Andachten waren sehr toll. Dominic Bornand alias Don Guides hat die Andachten gehalten über Daniel und seine Freunde.Es war so spannend. Wenn die Andacht zu Ende war wollte ich weiter zuhören. Noëmi Wyss alias Chiave hat das Mottolied geschrieben. Das Lied heisst: «So wie de Daniel». Das Lied war super toll, am Schluss konnte ich es fast auswendig.

 Fahnenaufzug

Wenn es am Morgen das erste Mal 2mal pfeift ist Tagwache, wenn es das zweite Mal 2mal pfeift müssen alle in ADWA-Uniform also ADWA-Hemd und Foulard oder ADWA-T-shirt und Foulard zum Fahnenaufzug kommen. Und bei den Wächtern ist es genau dasselbe, bei ihnen pfeift es aber immer 3mal.

 Geländespiel (Jungwächter und Wächter zusammen)

Beim Geländespiel wurden wir aufgeteilt. Es hat sehr spass gemacht. Die Gruppen hiessen: «Babylon», «Medo-Persien», «Griechenland» und «Rom». Im Kolosseum fanden verschiedene «Spass-Kämpfe» statt. Wenn einem das Bändeli beim Kampf weggerissen wurde, hat man verloren. Der Gewinner erhielt nach jedem Kampf eine blaue Schnur. Jedes Team hatte einen Vorteil: Griechenland hatte den Vorteil, dass sie durch einen Rückenklopf zum «Schere, Stein, Papier» auffordern konnten. Rom hatte einen Vorteil im Kolosseum. Babylon hatte einen Vorteil beim Handeln. Medo-Persien hatte den Vorteil, dass sie zwei Bändeli hatten und falls sie beim Bändeli-Kampf eins verloren, konnten sie dank dem zweiten weiterspielen. Das grüne Bändeli der Leiter war sehr wertvoll, dafür gab es sieben Punkte. Es war nicht erlaubt, dass zwei Personen gemeinsam eine Person angriffen. Wenn man 5 Bändeli hatte, konnte man zum Handelszelt gehen und bekam als Gruppe 5 Punkte. Wenn man 8 Bändeli hatte, gab es 10 Punkte. Die Gewinner bekamen eine warme Dusche. Das Spiel fand ich super toll!!

 Dieses SOLA war für mich sehr toll! Ich freue mich, wenn wir uns im nächsten Lager wiedersehen!

Eure Carina

 

 

SOLA 2020 // Timea Haldimann // ADWA Thun

 Wir verbrachten einen ruhigen und angenehmen Sabbat am 18.Juli 2020. Nach drei Tagen Regenwetter schien endlich wieder die Sonne und es war eine tolle Atmosphäre im Lager. Es war warm und viele genossen einfach nur die Freizeit. Für meinen Geschmack war es schon fast ein wenig zu viel Freizeit. Ich machte mir daher schon Gedanken über den nächsten Tag. Denn am Sonntag den 19. Juli fing der große Hike für uns Wächter an. Der Sonntagmorgen war normal und echt super gemütlich. Am Nachmittag gings noch an den Fluss ins kalte Wasser. Anschließend mußten wir in wenigen Minuten unsere Sachen packen. Sobald wir im kleinen Bus saßen, wurden uns die Augen verbunden. Die Fahrt kam mir vor wie eine Ewigkeit, dabei waren es vielleicht 15 Minuten Fahrt. Nun wurden wir ausgesetzt, irgendwo im nirgendwo. Gott sei Dank war es nicht so schlimm, denn etwa 200 Meter weiter die Straße rauf war das nächste Ortsschild. Da konnten wir den Ortsnamen gleich ablesen. Das erleichterte uns die Suche sehr. Als wir den eigentlichen Zielpunkt ausfindig machen konnten ging es auch schon los. Den ersten Tag meisterten wir erfolgreich. Bereits nach zwei Stunden (mit Pausen) erreichten wir unser Ziel. Trotz Hitze und leichter Erschöpfung war ich noch sehr motiviert mehr zu wandern. Diesen Wunsch würde ich aber noch bitter bereuen. Doch davon hatte ich ja noch keine Ahnung. Nach einer erholsamen, warmen und wirklich gemütlichen Nacht, in einer Höhle und einem, im Vergleich, ausgiebigem Frühstück, ging es auch schon wieder los. Die jeweiligen Gruppen wurden im Abstand von 15 Minuten losgeschickt. Dieses Mal ging der Hike ein gutes Stück länger als der am Vortag. Die ungefähr 25 Kilometer fühlten sich an wie eine Ewigkeit. Am Anfang war es noch ziemlich gemütlich. Es war zwar heiß, aber noch lange nicht so schwer, wie die letzten sieben Kilometer. Ich glaube ich bin noch nie so an meine Grenzen gegangen. Noch nie mußte Ich so kämpfen, einen Schritt nach dem anderen zu setzen. Jetzt ist es geschafft und wir können alle sehr stolz auf uns sein, denn wir haben zum Teil gekämpft und die Zähne zusammenbeißen müssen, doch wir haben gewonnen. Dieser Hike war eine Herausforderung und doch eine wertvolle Erfahrung.