LAJUSA 2020 OUTDOOR

Landesjugendsabbat der Adventjugend: Alle Jahre wieder – und doch total anders…

Der JAK hat sich aufgrund der momentanen Situation dafür entschieden den Lajusa im Freien durchzuführen. Und so fand am 05. September 2020 das erste Mal der Lajusa outdoor statt. In der Nähe von Schafisheim, umgeben vom Wald und einer Kuhweide lag die Wiese, auf der am Sabbat rund 160 Jugendliche eintrafen, um den sonnigen Sabbat gemeinsam zu verbringen.

Für die, welche schon den Sabbatanfang gemeinsam erleben wollten, gab es die Möglichkeit, schon am Freitagabend anzureisen. Gut 30 Personen fanden den Weg nach Schafisheim und genossen den Sabbatanfang mit Singen und einer Andacht am Lagerfeuer und unterhielten sich anschliessend bei Tee und ein paar Snacks. Viele von ihnen übernachteten danach in einem Zelt, unter freiem Himmel, im Dachzelt oder in der Hängematte.

Der Sabbatmorgen begann noch kühl und feucht, aber nach und nach trockneten die Sonnenstrahlen das nasse Gras und wärmten die eintreffenden Gäste. Coronagemäss wurden alle Gäste registriert. Aufgeteilt in zwei Sektoren nahmen sie auf ihren Campingstühlen Platz, sangen Lieder und lauschten der Predigt. Der diesjährige Sprecher war Johannes Waniek, welcher in Bogenhofen Theologie studiert hat. Ganz zum Jahresthema #allesausserirdisch sprach er darüber, wie wir in unserem Alltag das Adventistsein leben können und so auch ein Licht für andere sein können.

Am Mittag zogen sich alle in den Schatten der Bäume oder ihrer Sonnenschirme zurück und genossen die Freie Zeit, um sich zu unterhalten, zu essen und sich auszuruhen.

Die normalerweise am Lajusa geplanten Workshops wurden dieses Jahr durch spannende LAJUSA-Talks ersetzt. Viviana Hensler, Christoph Waber und Christoph Schluep erzählten Beispiele aus ihrem Leben, wie sie den Glauben leben und Liebe weitergeben. Jeder von ihnen stammt aus einem anderen Umfeld, wodurch ein sehr breites Spektrum an Impulsen, Ideen und Erfahrungen zusammenkamen. Im Gespräch mit Ben Bornowski wurden ihre Beispiele vertieft und einige Zuhörer konnten ihre Fragen stellen.

Nach einer kurzen Pause zum Kopf lüften schloss Johannes Waniek den Nachmittag mit einer kurzen Andacht ab. Doch damit war der Lajusa noch nicht zu Ende. Wer noch nicht genug hatte, konnte zum Abendessen bleiben. Verschiedene Salate, Fladenbrot, Humus und eine marokkanische Suppe warteten auf die hungrigen Leute. Die verbliebenen genossen das feine Essen rund um die Feuerschalen und liessen mit lockeren Gesprächen den Sabbat ausklingen.

Als es dunkel wurde, verliessen alle nach und nach den Lagerplatz und machten sich mit wunderschönen Erinnerungen, hilfreichen Inputs und guten Gesprächen im Gepäck auf den Nachhauseweg.

Gott hat diesen Landesjugendsabbat unter seinen Segen gestellt. Er hat uns einen wunderschönen Sonnentag geschenkt, viele junge Menschen hergeführt und Herzen berührt. Es war ein Lajusa, an dem viel gesungen, geredet und gelacht wurde. Und doch wurde auch viel zugehört und nachgedacht. Ich denke jeder ist reicher nach Hause gegangen, als er gekommen ist.

Die Stimmung war locker, fröhlich und zufrieden, was sicher auch am schönen Wetter und der schönen Natur Gottes lag. Wer weiss, vielleicht war das nicht der letzte Lajusa, der draussen stattfindet…