SOLA

Regen, Sonne, Spass, Geländespiele, Baden, Wandern, neue Freundschaften und neues Wissen, all das und vieles mehr war Teil vom SOLA 2021 in Zumholz. Die Wächter vom Abzeichen Journalismus haben einen Bericht geschrieben, wie sie das Lager oder gewisse Ereignisse vom SOLA erlebt haben. Silas Kral, ADWA Biel

 

SOLA 2021

Das SOLA 2021 begann ziemlich nass. Schon bald war der Lagerplatz sumpfig, aber davon liessen wir uns nicht abschrecken. Mit Gummistiefeln, Regenjacken und Regenhosen ausgerüstet, stellten wir uns dem schlechten Wetter. Da einige Programmpunkte nicht durchgeführt werden konnten, wurden die Leiter vor die Herausforderung gestellt, uns zu beschäftigen. Der geplante Markt am Abend wurde kurzerhand auf den Morgen vorverschoben. Nach vielen Gebeten von mir und meinen Zeltmitbewohnerinnen und vermutlich auch anderen Zelten, verbesserte sich das Wetter immer mehr. Pünktlich für die zweite Woche, konnten wir unsere Regenjacken und Regenhosen in unsere Koffer und Rucksäcke verstauen. Während der 2-Tageswanderung war das Wetter sehr schön und als wir am Montag zurückkamen, konnten wir zum ersten Mal baden gehen. Die eingepackte Sonnencreme kam nun endlich zum Zug und die kurze Hose durfte sich jetzt auch auf Schlammflecken freuen! Die nassen Sachen konnten wir auf der schon länger bereitstehenden Wäscheleine aufhängen. Der lang ersehnte Pizzaabend wurde nachgeholt und das Programm konnte wieder nach Plan durchgeführt werden. Im Grossen und Ganzen war es aber ein cooles SOLA und wir hatten viel Spass zusammen!

Isabelle Moor, ADWA Thun

 

Hike

Am Sonntag der zweiten Woche begaben wir uns auf eine zweitägige Wanderung. Wir Wächter wurden in Gruppen aufgeteilt. Diese Aufteilung war für mich anfangs schwierig, weil ich die anderen nicht wirklich gut kannte. Insgesamt waren es fünf Gruppen, die alle zu einer festgelegten Uhrzeit losgingen. Wir gingen um 15 Uhr los, doch weil ich noch auf der Toilette war, haben sie mich fast vergessen. Unsere Strecke war ungefähr 12 km lang und wir machten viele Pausen. Dann mussten wir unser Abendessen selber kochen. Ich war fix und fertig, mein grösster Wunsch war es, schlafen zu gehen.

Findus, unser Gruppenleiter, hatte die zündende Idee, den anderen Gruppen Streiche zu spielen. Alle waren begeistert und voller Freude. Ich dagegen fand es mühsam, dass wir für den Streich so früh am Morgen aufsehen mussten. Um fünf Uhr machten wir uns auf den Weg. Die nächste Gruppe war 15 Minuten von uns entfernt. Wir schlichen uns an, damit wir sie nicht aufweckten und schrien dann laut: „Tagwach!“. Das Gleiche machten wir bei einer anderen Gruppe noch einmal. Um ehrlich zu sein, am Schluss war es doch noch lustig. Dann wanderten wir zum nächsten Punkt, wo wir den Sonnenaufgang betrachteten. Der Anblick war atemberaubend. Danach beschlossen wir, zum SOLA-Lagerplatz zurückzukehren.

Isaac Estevao Sapinala, ADWA Wintscha

 

 

Challenges, die es in sich haben

„Es ist wieder 13:30 Uhr und die nächste Challenge findet statt", sagte Player (Fabian Loser Grönroos) mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Alle versammelten sich beim Küchenzelt, um zu sehen, was gleich geschehen wird.

Es ertönte ein Lied und dann kam Pelé, der Wächterleiter, mit Badehose ausgerüstet hinter den Zelten hervor.

Schliesslich stand Pelé auf unserer "Schlammbühne" und begann zu tanzen und schlitterte zum Abschluss auf dem Bauch durch den ganzen Schlamm.
Alle jubelten und wollten noch mehr sehen, doch Player gab bekannt, dass uns am morgigen Tag eine neue Person mit einer Challenge beglücken wird.

Am nächsten Tag, wieder kurz nach dem Mittagessen, brachte uns Player in die angemessene Stimmung. Nach einer gefühlten Ewigkeit schritt Don Guides (Dominic Bornand) lässigen aus seinem Wohnmobil, eingepackt in Frischhaltefolie. Mit grossen Schritten schritt er auf das eklige und dreckige Schlammloch zu. Jetzt war auch uns Teilnehmern klar, was gleich geschehen wird. Er wird in dieses Loch springen. Ohne zu zögern sprang er direkt hinein und gab sich dem "Matsch" hin. Wieder mussten alle vor Freude lachen. Es ist noch nicht klar was die letzten Challenges sein werden, aber ich bin überzeugt, dass sie ein Höhepunkt dieses Lagers sein werden.

Laura Ackermann, ADWA Thun